Donnerstag, 11. Oktober 2012

24-Stundenlauf-Glas zu 2/3 voll


Bevor der echte Bericht aus Fano beginnt, braucht es einige Informationen, warum und in welchem Zustand ich überhaupt am 24-Stundenlauf in Fano teilnehme.

Nach der Enttäuschung beim 24-Stundenlauf in Irdning stellte ich mir die Frage, was denn nun mit dem restlichen Laufjahr anfangen. Für einen richtig guten Marathon im Herbst wäre wohl die Trainingszeit etwas zu kurz, ein schneller 100km-Lauf vielleicht? Naja, auch dafür fehlte mir eigentlich der Grundspeed. So fiel die Entscheidung, es doch noch einmal mit einem 24-Stundenlauf zu probieren. Einerseits, weil dafür ein neuerlicher Formaufbau wohl am besten möglich wäre und auch, um herauszufinden, ob ich's wirklich mit den 24-Stunden sein lasse, weil's mir gar nicht liegt oder Irdning einfach ein rabenschwarzer Tag war.

Also auf ging's den Wettkampfkalender an 24-Stundenläufen so Ende September/Anfang Oktober in der Umgebung von Österreich zu studieren. Früher hätte es wenig Sinn, weil Irdning doch etwas Regeneration brauchte und später wird's in Mitteleuropa dann vom Wetter her eher unlustig, vor allem was die Nachttemperaturen betrifft - ich habe es zwar gerne kühl, aber zu extrem muss es dann auch wieder nicht sein. Dann sollte der Lauf noch von Wien aus in maximal 1000km Entfernung liegen, damit die Anreise mit dem Wohnmobil innerhalb von zwei Tagen machbar ist - weil per Flugzeug schaffe ich es nicht, meine ganze Ausrüstung mitzuschleppen. Ich packe ja fast immer die ganze Wohnung ein für einen 24-Stundenlauf ;). Als letztes wäre eine günstige Verbindung mit Flug/Zug für Carola noch ideal, weil sie wohl nicht vier Urlaubstage für den Ausflug haben würde. Man sieht schon, all die Kriterien schränkten die Auswahl dann doch ziemlich ein. Letztlich blieb genau ein Lauf über, der allen Kriterien entsprach. Und so wollte ich eigentlich am vorletzten Septemberwochenende beim 24-Stundenlauf in Brugg (Schweiz) starten. Eine etablierte Veranstaltung, die letztes Jahr auch die 24-Stundenlauf-WM austragen hätte sollen, welche dann aber aus finanziellen Gründen abgesagt werden musste. Der Lauf sollte also nicht so schlecht sein.

Die neuerliche Teilnahme an einem 24-Stundenlauf behielt ich für mich, da ich - im nachhinein gesehen - wohl in Irdning an meiner eigenen - durch zahlreiches Feedback im Vorfeld der Spendenaktion weiter gesteigerten - zu hohen Erwartungshaltung gescheitert bin. Brugg sollte jetzt ohne wirkliches Ziel ein Lauf einfach nach Gefühl und mit viel Spaß werden, aber nicht nach irgendwelchen Zeit/Rundenvorgaben ablaufen. So waren in meinen Plan nur ganz wenige eingeweiht.

Mit dieser Perspektive ging das Training wieder los und die Wochenenden waren gefüllt mit langen kombinierten Einheiten aus Radfahren und Laufen. Ab und an auch ein netter Ausflug wie beispielsweise zum "Kärnten läuft"-Halbmarathon, wo ich mir den Bus/Bahntransfer sparte und gleich von Klagenfurt nach Velden lief und dann im Rahmen des offiziellen Halbmarathons wieder zurück. Dabei konnte ich auch erstmals das Panorama bewundern, welches man nämlich vor allem entgegen der normalen Laufrichtung sieht. Eine Woche darauf dann samstags länger Radfahren und ein wenig Laufen, sonntags wieder ein "Marathon", diesmal mit dem "Lauf rund um den Lainzer Tiergarten" (RudLT) in der zweiten Hälfte eingebaut. Mit der Startnummer ausgerüstet waren es dann im Wettkampf statt der anvisierten 2h15 etwas über 2h06, wobei ich den Lauf aber scheinbar gut verkraftet hatte. Nochmals eine Woche später die letzte intensive Wochenend-Doppelbelastung mit sonntags einem lockeren 48 km-Lauf in knapp unter 4 Stunden. Die Form baute sich so richtig schön auf. Allerdings in der Woche darauf dann die Ernüchterung: der Achillessehnenansatz am rechten Fuß innen hatte sich entzündet. Das gleiche Problem, dass mich am linken Fuß schon im Frühjahr einige Wochen außer Gefecht gesetzt hatte. Selbst Gehen schmerzte. Na super, das zwei Wochen vor dem geplanten 24-Stundenlauf. Also alle Hebel in Bewegung gesetzt, zusätzlich zur regelmäßigen Massage auch noch Osteopathie um die Wadenmuskulatur locker zu bekommen sowie Infiltrationen gegen die Entzündung. Alles zusammen wirkte zwar, aber auch keine Wunder, die Schmerzen wurden weniger, aber waren spürbar vorhanden. Der letzte etwas längere Lauf vor Brugg im Rahmen des Wachau-Halbmarathons wurde gestrichen, ich war aufs Rad verbannt, um eine Chance zu haben, halbwegs schmerzfrei in Brugg am Start stehen zu können. Aber eigentlich war klar: so angeschlagen einen 24-Stundenlauf zu beginnen, bringt nix. Die Wahrscheinlichkeit nach 4 bis 6 Stunden mit Schmerzen und längerfristigen Schäden aussteigen zu müssen war ziemlich hoch. Und dafür den ganzen Aufwand treiben (vier Urlaubstage, weite Fahrt, für Carola zweimal eine 15stündige Zugfahrt über Nacht)? Nein, bei aller Motivation und Begeisterung, das funktioniert so nicht. Also musste eine Alternative her.

Wieder den Laufkalender studieren, Kriterien anwenden. Ein 24-Stundenlauf in Grenoble (Frankreich) war mir bei der Planung für Brugg untergekommen. Der ist allerdings noch weiter weg als Brugg und auch die Anreise für Carola ziemlich abenteuerlich. Aber dafür enthielt die Datenbank auf einmal einen weiteren Lauf am Wochenende 6./7.10.: das Lauffestival in Fano mit 6/12/24-Stundenlauf. Na, das klang ja nicht so schlecht. Zwar wie auch nach Brugg 800km Fahrt, aber dafür landet man wenigstens in der Nähe von San Marino direkt am Meer, d.h. es sollte eigentlich auch angenehm warm werden. Die Laufstrecke sah zwar nicht ganz einfach aber machbar aus und auch die Informationen auf der Homepage waren zwar etwas chaotisch aber doch in Summe recht ausführlich und klangen nach einer vertrauenserweckenden Veranstaltung. 

Also gut, statt Brugg wird's also Fano. Jetzt musste nur noch Carola irgendwie dorthin kommen. Dabei galt es auch zu beachten, dass Carola am 8.10. verlässlich in Wien sein musste, da es dann auf Dienstreise nach Prishtina ging. Zugverbindungen gab es, allerdings mit mehrfachem Umsteigen, eher kurzen Umsteigezeiten und wenn Pausen, dann mitten in der Nacht - also Zug = Tortur vor und nach der 24-Stundenbetreuung, die ja auch nicht ohne ist. Weil auch das muss hier gesagt werden: 24-Stundenbetreuung ist sehr hart und steht dem aktiven Laufen nur um wenig nach! Also schauen, was es so an Flügen gibt. Und da gab's sogar ein recht günstiges Angebot. Noch eine Nacht drüber schlafen, Urlaub für mich klären, und dann war die Entscheidung gefallen und wir wollten den Flug für Carola Freitag abend von Wien nach Bologna und dann weiter mit dem Zug nach Fano buchen. Tja, plötzlich kostete der Flug etwa das 3fache - das Angebot war leider nur bis zum Vortag gültig gewesen :(. Nicht gut. So musste das Meilenkontingent von Carola herhalten, allerdings waren hier nur mehr Plätze in der Business Class vorhanden. Auch gut, für eine 24-Stundenlaufbetreuerin kann ein wenig Luxus nicht schaden :D. So war dann die Reise organisiert.

Jetzt musste ich mich nur noch bestmöglich auf den Lauf vorbereiten, was auch den Ablauf und das Reglement des Laufs selbst betraf. Weil verständigen würde ich mich in Fano ohne italienisch wohl nur schwer können, d.h. je mehr mir klar wäre, wie der Lauf abläuft umso eher würde ich verstehen können, was mir auf italienisch versucht wird zu erklären. So durfte Google-Translate an die Fano-Homepage ran und lieferte teilweise sehr interessante Übersetzungsvarianten: eine Bejahung auf Deutsch, eine Negation auf Englisch, usw. Aber das meiste konnte man sich zusammenreimen. Und für die kniffligen und entscheidenden Passagen kontaktierte Carola Matteo, einen bei der UNO in Wien beschäftigten Italiener und ebenfalls Läufer, der meine Übersetzungsversuche kontrollierte und korrigierte - allerdings ohne wirklich zu wissen, mit welchem Kontext er es da zu tun hatte ;). Auch dem Veranstalter schickte ich noch ein paar Fragen auf englisch - und bekam innerhalb weniger Stunden zwar sehr kurze, aber prägnante Antworten zurück. Auch keine Selbstverständlichkeit und auch das stimmte mich positiv, mir hier einen netten Lauf ausgesucht zu haben.

Das Training lief praktisch nur am Ergometer und Fahrrad ab, Laufen nur in geringen Dosen (=3km) zum vorsichtigen Probieren, wieweit sich die Sehnenentzündung schon gebessert hatte. Knapp 10 Tage vor Fano waren die Schmerzen dann unter normaler Belastung weg und ich begann wieder vorsichtig, meinen Laufumfang zu erhöhen: 7 km, 12 km und dann ein 25 km-Testlauf. Alles nicht 100% locker, aber im langsamen Ultralauftempo sollte zumindest eine Chance auf Durchhalten bestehen.

So ging die Reise ins Ungewisse also am Donnerstag, 4.10., mit einem vollgepackten Wohnmobil für mich los. Ich fuhr bis Molinella in der Nähe von Bologna und stimmte mich aufs Ultralaufen ein: zum Lockern der Beine drehte ich ein paar langsame Laufrunden rund um meinen Parkplatz - also etwa eine 400 bis 500 Meter-Runde und diese 8 Mal. Die Behandlungen im Vorfeld hatten gewirkt, es war der erste richtig schmerzfreie Lauf - ein gutes Zeichen!

vvvvv --- Beginn des eigentlichen Berichts aus Fano --- vvvvv


Am Freitag in der Früh ging es die restlichen zwei Fahrstunden weiter nach Fano, wo dringend Tanken angesagt war. Das war gar nicht so leicht. Die erste Tankstellte akzeptierte meine Kreditkarte nicht, die zweite hatte gerade keinen Diesel mehr im Tank, bei der dritten Tankstelle hatte ich dann Glück. So sah ich ein wenig von Fano, hauptsächlich die Stadtmauer. Aber wirklich neugierig war ich schon auf die Laufstrecke. So landete ich also um 11h30 am Parkplatz in Fano. Die Laufstrecke selbst ist eigentlich die Radtrainingsstrecke "Circuito Ciclistico E. Marconi" mit einer Länge von 2266.5 Metern. Kaum angekommen ging ich auch schon laufend auf die Piste und drehte 3.5 Runden. 


Laufstrecke
Der Kurs zeigte sich auf den ersten 900m eher selektiv, mit einem Gefälle nach Start/Ziel, wenig später einer entsprechenden Steigung, dann wieder einem leichten Gefälle um nochmals langgezogen die Höhenmeter auf das Niveau von Start/Ziel zurück zu erreichen. Am Ende dieser langgezogenen Steigung würde morgen dann auch die Hauptlabe stehen. Die restlichen 1.3 km des Kurses waren dann flach. Aufgrund der Kurven, welche fast an eine Formel-1-Strecke erinnerten, hatte man auch andere Streckenteile gut im Blick, d.h. die Läufer würden sich morgen immer wieder begegnen und man würde auch etwas vom restlichen Läuferfeld mitbekommen. Das alles komplett abgesperrt, eingebettet in Wiesen und mit zahlreichen weiteren Sportanlagen: Leichtathletik-Stadion, Baseballanlage, Tennishalle, Bogenschützenstände (ich hoffe, die wissen was sie tun). Alles sehr einladend, nur leider direkt an der Strecke mit Fahrzeugen campieren durfte man nicht, sondern ein Zelt war das Maximum, das man aufstellen durfte. Carola würde also immer wieder zwischen Zelt und Wohnmobil wechseln müssen, um Nachschub von Gewand oder Nahrung herbeizukarren.

Für alle Läufer ohne Zelt hatte der Veranstalter eine Zeltstadt mit Militärzelten errichtet, die als Schlafplatz dienten - dieses Angebot wurde auch von den meisten Läufern genutzt. Die aufbauende Mannschaft hatte ihren Spaß: Italiener wie im Bilderbuch: wild gestikulierend, rufend, lachend ... und einer arbeitete wirklich was ;). Aber dann mussten sie sich mal für die Mittagspasta zurückziehen.

Ich machte mir währenddessen ebenfalls meine Pasta, denn es würde zwar eine offizielle "Pasta-Party" geben, aber wann die wirklich beginnen würde war unklar. Also besser mal selbst vorsorgen, in Italien isst man ja meist spätabends erst. Nachdem die Mannschaft den Aufbau wieder fortsetzte, schaute auch ich rüber ins "Festgelände" und versuchte Infos zu bekommen, wann denn die Startnummernausgabe und die Pasta Party beginnen würde. Nachdem doch einige ausländische Starter teilnehmen würden, hatte der Veranstalter extra einen Jugendlichen aufgetrieben, der des Englischen mächtig war und mir als Dolmetsch zur Verfügung stand. So erfuhr ich, dass die Startnummernausgabe um 16h beginnen würde, die Pasta Party dann so um 17h oder 18h. Ah super, passt. Also wieder ins Wohnmobil und Beine hochlagern, warten und in die Luft schauen. Mittlerweile war ich doch etwas nervös, selbst die Konzentration fürs Lesen fehlte mir. Aber gut, einfach nur da liegen und nix tun schadet auch nicht, ich werde meine Energie morgen noch brauchen.

Brav preußisch wollte ich dann um 16h meine Startnummer abholen, nein, doch erst um 17h und Pasta Party dann um 18h oder 19h. Ah ja. Aber es wunderte mich nicht, war mir doch das Chaos von Seregno noch gut im Gedächtnis. Und ich verlor ja nix, hatte eh nix zu tun.

Etwas genervter waren da ein paar Amerikaner, die in Neapel wohnen und auch an den 24-Stunden teilnehmen würden. Die kamen nämlich pünktlich um 16h zur Startnummernausgabe und hatten dann auch zu warten - und kein gemütliches Wohnmobil zum Hinlegen. Aber so hatte ich dann immerhin auch Unterhaltung und konnte mich mit jemandem verständigen.

Um knapp nach 18h war es dann wirklich so weit: die Startnummernausgabe begann. Den ganzen Nachmittag über wurde übrigens fleißig Schinken geschnitten, ich fragte mich, wofür. Das erfuhr ich dann bei der Pasta Party, die um etwa 20h startete. Das war nämlich nicht einfach Pasta Party, sondern ein volles Menü mit einem Schinkenweckerl, Pasta und einer Crostata (so Art Kuchen mit Marmelade). Dazu gab's dann noch eine Käsescheibe für das Schinkenweckerl. Trotz der den ganzen Nachmittag laufenden Vorbereitungen für die Pasta Party hatten sie nämlich vergessen, den Käse gleich ins Weckerl reinzugeben. Naja, macht nix. Irgendwie hatte das Ganze einen sehr netten, familiären Charme. Weckerl und Crostata hob ich mir allerdings für nach dem Lauf auf, da mir das um die Zeit jetzt etwas zu gefährlich für den Magen schien. Die Pasta Pomodoro war allerdings fantastisch gut.

Jetzt war es auch schon fast Zeit, Carola vom Bahnhof abzuholen. In Bologna war sie ja mittlerweile pünktlich gelandet, auch den Bus zum Hauptbahnhof hatte sie gefunden und auch der Zug Richtung Fano klappte.

Pünktlich um 22h40 (auf die Minute!) erreichte der Zug Fano und wir machten uns auf die ca. 2.5km vom Bahnhof zur Laufstrecke. Zunächst ausgesprochen idyllisch entlang der Bahntrasse, wo Carola immerhin einen Blick auf die Stadtmauer erhaschte. Ansonsten noch kurz durchs Hafenviertel, wo in einem Lokal Party inklusive Modenschau stattfand und ein bisschen Nachtleben herrschte. Aber nix für uns heute (sonst sind wir ja die vollen Partytiger :D). An der Laufstrecke angekommen, war es schon sehr ruhig. Alle Lichter dunkel, alle Läufer in den Schlafzelten, manch sonores Sägen war schon zu hören. So zeigte ich Carola noch leise die wichtigste Infrastruktur. Labe bei km1, Labe bei km1.8 (aufgrund der Kurve praktisch nebeneinander), Platz für unser Zelt, Start/Ziel. Dann ging es aber schnell ins Bett, es würde ja morgen ein langer Tag werden.

Aufwärmen
Am Samstag war dann um 7h Tagwache, damit sich in den drei Stunden bis zum Start noch alles ausging: Frühstücken, Zelt aufbauen, Laufgewand und Verpflegung herrichten. Aber um 9h30 war alles erledigt. Jetzt noch umziehen und ein paar Laufschritte herumtrippeln. Knapp vor dem Start aber nochmals Hektik - mein Chip war angeblich nicht korrekt montiert. Das verwendete System war ähnlich dem beim 12-Stundenlauf in München: ein Papierstreifen mit integriertem Transponder, welcher dann durch die Schuhbänder gezogen und zu einer Rolle zusammengeklebt wurde. 

So sieht das aus: Quelle: http://www.dreamrunners.it/images/banners/chip.gif

Aus meiner Sicht nicht ganz ideal, falls ein Schuhwechsel nötig werden würde. Also montierte ich die Rolle an einem Chipband für den Knöchel. Der Veranstalter war allerdings der Meinung, dass so die Zeitnehmung nicht ausgelöst werden würde und ich musste noch rasch den Chip doch durch die Schuhbänder fädeln. Na gut, dann halt so. Wird schon gehen. Anmerkung: die Zeitnehmungsmatten quittierten die Messung jeweils mit einem Pieps. Der Pieps erfolgte bei langsamen Tempo bereits ca. 20 bis 40cm vor der Matte - ich kann mir also nicht vorstellen, dass das mit dem Chipband nicht funktioniert hätte, aber bitte. Zum Diskutieren fehlten mir die Zeit sowie die Sprachkenntnisse.

Start ...
So machte sich das Feld dann auf zum Start: dieser erfolgte 274 Meter vor der Start/Ziellinie, damit man eine exakte 100km-Zeit nach 44 vollständig absolvierten Runden hat (für alle Mathematiker: 44*2.2665 + 0.274). Während ich noch am Ende des Feldes herumtänzelte, in zwei Minuten ist dann der wirkliche Start, ging's plötzlich bereits um 9h58 los. Mist, schon wertvolle Meter verloren, werde ich diese aufholen können :D?

... die Meute läuft ...

Jetzt begann der schwierigste Teil: ich hatte ja keinen Plan, wollte einfach nur nach Gefühl laufen. Nicht einfach für jemanden, der selbst bei regenerativen Läufen jede Kilometerzwischenzeit genau misst ;). So war ich die ersten zwei Stunden damit beschäftigt, einen Gefühlsrhythmus zu finden. Aber es pendelte sich dann gut ein. Im selektiven Anfangsteil bergauf/bergab gehen, dann bei der Labe noch etwas Gehen und im hinteren Streckenteil durchgehend bis zu meinem Zelt mit Carola laufen, dort dann wieder etwas Gehen.
... noch mittendrin ...

Die Stimmung war leider nicht besonders, es gab zwar eine Musikanlage bei Start und Ziel, aber offenbar hatten sie die CDs vergessen. So war ein Platzsprecher die einzige Unterhaltung. Der war zwar sehr nett, aber ohne Italienischkenntnisse jetzt auch nicht soooo prickelnd. Auch sonst sind kaum Zuseher an der Strecke, die meisten Läufer sind alleine gekommen und so gibt's außer Carola praktisch keine Betreuer an der Strecke.

Aber ich bin ohnehin mit mir und dem Rhythmus beschäftigt, es läuft gut voran. Aufgrund der fast vollständig in der Sonne liegenden Strecke ist es zwar etwas warm, aber mit Kühlung bei den Laben sowie bei meinem Zelt komme ich damit gut zurecht. So heiß wie in Irdning ist es bei weitem nicht, es herrschen angenehme etwa gefühlte 25 bis 27 Grad.

Es rollt dahin, Runde für Runde absolviere ich, Unterhaltung auf der Strecke gibt's wenig, ab und zu mit meinen amerikanischen Freunden sowie Toni aus Slowenien. Die anderen sind des Englischen leider nicht mächtig. Aber gut, ich spare mir meine Energie eh lieber fürs Laufen als fürs Reden. Nett war der eine Italiener, der zwar kein einziges Wort Englisch konnte, mir aber auf italienisch sehr tief bestürzt klar machte, dass das doch gar nicht sein könnte, dass ich nicht doch einige Brocken italienisch könnte - weil jeder auf der Welt kann doch etwas italienisch, ich muss nur wollen und mich fest konzentrieren :D.

Ein Vorurteil bestätigte sich auch beim Lauf: Italiener reden gerne und viel. Praktisch auf jeder Runde kam ich an einem Mitläufer vorbei, der gerade mit dem Handy am Ohr unterwegs war und in dieses heftig reinredete. So hatte ich also meine Abwechslung auf jeder Runde, bis ich wieder bei Carola vorbeikam.

Carola sorgte dafür, dass meine Labe wie durch Zauberhand immer super bestückt und alles vorhanden war, was ich brauchte. Und wenn ich noch was zusätzlich wollte, dann war das in der nächste Runde auch sofort da. Dazu gab's noch Infos von allen, die via SMS mitfieberten, aufmunternde Worte und ein wenig dies und das. Eine ganz tolle Betreuerin hatte ich da, die einen tollen Job machte, der auch alles andere als einfach ist. Denn einerseits war Carola ans Zelt gefesselt, damit sie meist da ist, wenn ich vorbeikomme, gleichzeitig ist das halt auch nur begrenzt spannend ;), da sich jetzt beim Rennen auch nicht so viel tat.

Insgesamt waren es eher wenig Teilnehmer und auch das Leistungsniveau war nicht sehr hoch. So begannen viele schon nach zwei bis drei Stunden nur mehr zu gehen. Nach dem 6-Stundenlauf dezimierte sich das Feld überhaupt recht deutlich, war doch ein Drittel aller Teilnehmer im 6-Stundenlauf gestartet. Die 6-Stundenläufer wurden dafür wie Helden gefeiert. Im Gegensatz zu den 12-Stundenläufern, die um 22h mitten in der Nacht ihr Rennen beendeten und die Siegerehrung dann am nächsten Tag um 10h hatten. Massage, frisch bestückte Labe, Gratulation oder ähnliches gab's für die Armen überhaupt nicht.  

Mittlerweile bin ich so richtig im Rhythmus drinnen, weiß zwar, dass ich von der durchschnittlichen Rundenzeit wohl deutlich vor einer Leistung von 220km auf 24h liege, aber ich könnte mein Tempo nur unnatürlich drosseln, indem ich den Gehanteil massiv erhöhe, damit aber den Laufrhythmus verliere. Und langsamer Laufen fühlte sich auch nicht gut an. Und ich soll ja nach Gefühl laufen. Interessehalber stoppe ich nach 6h30 mal wirklich einen vollen Laufkilometer mit - mein Tempo liegt bei 5:00min/km! Und fühlt sich aber sehr angenehm langsam an. Wow, die zähen Wochenend-Doppelblocks haben sich wirklich ausgezahlt, ich dürfte eine ganz gute Ausdauer erarbeitet haben.

Das hohe Tempo ist auch insofern kein Problem, als sicherlich noch einige Zeitfresser kommen werden, wie Klo-Pausen, Gewandwechsel und die eine oder andere Krise.

Und um etwa 18h (also nach 8h) und 75 zurückgelegten Kilometern war es dann auch so weit. Der Magen rebellierte, Durchfall war angesagt. High-Tech-Iso ging nicht mehr, ich musste das Low-Tech-Programm aktivieren: Soletti, dunkle Schokolade und Cola. Mit den nötigen Stopps erfolgte dann auch eine Temporeduktion, aber kein Problem, ich bin immer noch gut unterwegs, habe Spaß und der Magen beruhigte sich auch wieder.

Um 22h30 (=nach 12h30) war ich mittlerweile bei 107km angekommen und hielt es für eine gute Idee, wieder ein Iso-Getränk zu mir zu nehmen. Leider war der Magen gar nicht einverstanden und forderte vehement sein Recht auf Pause. Na gut, dann nicht. Dabei passierte mir dann mein klassischer Fehler: der Kreislauf geht bei der Pause runter, die Muskelwärme geht verloren und mittlerweile war es doch schon lange dunkel und die Temperaturen gesunken. Mir war also auf dem Rest der Runde zurück zu Carola ziemlich kalt - was heißt ziemlich? Saukalt war mir. Ich zitterte und wollte schon eine Mitläuferin um ihre Jacke anschnorren. Irgendwie kam ich dann aber doch zum Zelt zurück und packte mich warm ein - vor lauter Zittern natürlich zu warm, sodass in der nächsten Runde der nächste Gewandwechsel anstand. Carola bereitete sich langsam auch auf ihre Schlafpause vor, welche sie auf der Liege im Zelt mit ein paar Decken verbringen wollte, damit sie im Notfall gleich für mich da sein konnte. Auch alles andere als ein erholsamer Schlaf.

einsamer Läufer in der Nacht
Auch sonst wurde jetzt überall auf Nachtbetrieb umgestellt. Viele 24-Stundenläufer gingen schlafen, auch die Labe wurde direkt zu Start & Ziel transferiert, weil angeblich die Beleuchtung ausgefallen ist, aber das wäre mir nicht aufgefallen. Interessanterweise blieb die Labe dann auch bis zum Ende dort als es auch schon längst wieder hell war. Auch die zweite Labe wurde aufgegeben. Der Sprecher verschwand auch. Es wurde richtig meditativ, vielleicht 10 bis 15 Läufer sind noch auf der Strecke verteilt.

Die verschobene Labe war etwas unangenehm für den Trinkrhythmus, weil statt Labe bei km1 und dann mein Zelt bei km2, gab's jetzt Zelt bei km2 und Labe bei km2.2, also praktisch in einem und dazwischen nix. Nicht so schlimm, weil es eh nicht heiß war in der Nacht, aber einfach für die Abwechslung wär's netter gewesen mit zwei Punkten mit Menschen.

Nachtlabe
Mittlerweile ist es Mitternacht, 14h und etwas über 116km sind erledigt und ich kann immer noch laufen. Eine Premiere für mich: der erste 24-Stundenlauf, wo ich um diese Zeit noch Laufschritte schaffe. Da sollte doch nix mehr grob schief gehen können heute.

Die letzte Stunde bin ich langsamer geworden, habe irgendwie keinen richtigen Rhythmus mehr. Also muss doch der analytische Martin wieder hervorkommen und ich überlege, was ich denn so machen könnte. Ernährungstechnisch bin ich immer noch auf Soletti/Schoko/Cola unterwegs, muss also mit der Energie aufpassen. Ich überlege mir, dass extensive Intervalle doch gut sein müssten, da der Körper da genug Zeit zum Erholen hat. Also gibt's jetzt eine neue Regel für mich: 100m Gehen, 200m Laufen. Ausnahme gibt's nur auf den selektiven ersten 900m, dort gibt das Gelände Gehen und Laufen vor. Das funktioniert sehr gut, interessanterweise gibt es auch im flachen Teil leichtere und schwerere 200 Laufmeter, es dürfte also doch unmerklich ganz leicht rauf und runter gehen. Aber ich schaffe die 200m und insgesamt wird das Laufen sogar Runde für Runde wieder leichter. Auch die Konzentration auf die 100m-Markierungen hilft, die Müdigkeit zu überwinden.

Läufer erholen sich
Ich dürfte einen steady-state-Zustand zwischen Energiezufuhr und Energieverbrauch gefunden haben. Die Rundenzeiten werden jetzt auch sehr stabil und sogar etwas schneller. Ab und zu übersehe ich auch mal eine 100m-Markierung, dann wird das Laufen halt etwas länger, aber die Zeit kann ich eh brauchen, wenn ich mal wieder für die Rasenbewässerung sorge.

Meine Soletti muss ich leise beim Zelt nehmen, weil sonst wacht Carola auf und nimmt ganz pflichtbewusst meine Zwischenzeit im Halbschlaf - piiiiieeeeeeps macht es unter der Decke. Aber sie soll sich jetzt wirklich erholen und schlafen, also spiele ich Mikado mit den Soletti. Ich schaffe es so, dass Carola einige Rundenzeiten überschläft.

Irgendein Läufer hat bei km1.7 einen Plastiksessel hingestellt. Der Sessel steht so richtig einsam herum und ruft hinterhältig: "ich bin da, setz dich hin, erhole dich, mach's dir gemütlich". Also genau das Gegenteil, was ein 24-Stundenläufer braucht. Nach einigen Runden halte ich das Rufen des Sessels nicht mehr aus, er wird mir zu lästig, bekommt daher einen sanften Tritt von mir, kippt um, streckt alle vier Beine in die Höhe und ruhig ist er.

Start/Ziel bei Nacht
So rollte es bis 2h30 in der Früh, Carola ist mittlerweile auch längst wieder munter und feuert die wenigen verbliebenen Läufer - mittlerweile nur mehr etwa 10 - an und muntert auch die Leute an der Labe etwas auf. Beide sind wir stolz, dass ich nach 16h30 und 136km immer noch laufen kann und sich das für mich sogar locker anfühlt. 180 bis 190km schienen nun tatsächlich realistisch, 170km eigentlich sicher. Sollte das heute wirklich MEIN Lauf werden?

Doch dann, am Ende der 61. Runde (17h, fast 139km): das Laufen wird auf einen Schlag massiv schwerer, es ist nur mehr ein schleifendes Trippeln, kaum Schneller als Gehen, möglich. Die Muskulatur krampft nicht, ist aber einfach steif. Ich fühle mich total energielos, ohne jeglichen Speicher. Iso zu trinken traue ich mich nicht, aber damit der Körper eine Chance hat, sich zu erholen, setze ich mich auf die Liege, esse und versuche, nach 10 Minuten weiterzumachen. Aber es geht nicht. Nur Minischritte sind möglich, ich brauche statt 10 bis 11 Minuten nun 18 Minuten pro Kilometer. Es ist auch kein richtiges Gehen, sondern ein Drehen der Hüfte und damit ein Vorwärtsbringen der Beine, aber keinerlei Dynamik mehr im Kniegelenk. Und es ist anstrengend und ich bin sooooo leer.

Ich versuche es aber weiter, komme kaum mehr voran. Die leichten Anstiege werden zur Eiger-Nordwand. Ich brauche immer wieder Stehpausen nach 300m oder auch weniger. So schaffe ich doch noch vier weitere Runden bis um 5h in der Früh.

Doch nach 19h und 148km geht dann endgültig gar nix mehr. Ich habe auf der 66. Runde nur mehr ein einziges Ziel: nicht umkippen und zum Zelt zurückkommen. Endlich bin ich beim zuvor so verächtlich umgekickten Sessel. Ich entschuldige mich bei ihm, richte ihn auf und lasse mich nieder um Kräfte für die restlichen 500m bis zum Zelt zu sammeln. Unglaublich, dass 500m so unschaffbar weit sein können. Irgendwann war ich dann aber doch beim Zelt zurück und legte mich auf die Liege.

Auch wenn ich total energielos war, so hatte ich doch noch genug Energie, um zunächst Carolas Versuche, mir eine richtige Erholung - mit warmer Decke und Schuhe ausziehen - zu ermöglichen abzuwehren, denn ohne Decke würde mir doch nachher wieder kalt werden!?!? Tja, ich war wohl jetzt geistig auch etwas hinüber. Aber Carola hat dann einfach nicht mehr mit mir diskutiert, sondern mich einfach eingepackt und mir die Schuhe ausgezogen. Das hat zwar gut getan, aber der Körper hat sich leider auch nicht so erholt, wie Carola und ich mir das vorgestellt hatten. Auch nach 1h30 auf der Liege war es noch nicht wirklich besser, daher ging ich halt einmal Duschen.

Die Dusche ist leider nur lauwarm, also auch nicht der Genuss, den sich mein geschundener Körper gewünscht hätte. Carola meint zwar, dass die Damendusche wärmer wäre, aber das bekomme ich nicht mehr wirklich mit. Nach der Dusche gibt's auch noch ein weiteres Missverständnis zwischen Carola und mir, sie glaubt, dass ich noch eine Runde gehen möchte. Und ich denke, dass sie einfach nicht versteht, dass nix mehr geht. Zum Beweis quäle ich mich halt noch über eine Runde. Die ist aber das gleiche Drama wie die Runde zuvor, wieder leistet mir der Sessel bei km1.7 gute Dienste. Danach ist dann aber wirklich Schluss. 152,154km sind es schließlich geworden.

So beginnen wir dann etwas über eine Stunde vor Rennende mit dem Abbau, denn wirklich viel hält uns nicht mehr in Fano. Eine mögliche Besichtigung scheitert an meiner Bewegungsunfähigkeit - Spazierengehen ohne Gehen zu können bringt nicht so viel ;). Außerdem hat Carola noch einiges für ihre morgige Dienstreise vorzubereiten, was in einer Flughafen-Lounge komfortabler möglich ist als in einem mit dem 24-Stundenlauf-Equipment vollgestopften Wohnmobil. Und auch ich möchte eigentlich - nachdem ich Carola zum Flughafen gebracht habe - möglichst bald einen Übernachtungsplatz finden. Dass ich dann doch noch bis Klagenfurt gefahren bin und damit früher als Carola, die noch lang am Flughafen festhing, wieder zurück auf österreichischem Boden war, ist eine andere Geschichte :). Von Fano selbst haben wir somit nicht wirklich etwas gesehen, es wirkt aber ganz nett. Ob es dort wirklich das Meer gibt, kann ich aber nicht bestätigen. 

Fazit: im ersten Moment war die Enttäuschung natürlich riesengroß, dass - obwohl es solange so gut ausgesehen hatte - letztendlich doch wieder nicht die Kilometeranzahl als Ergebnis da steht, welches meinem - zumindest im Selbstbild - tatsächlichen Leistungsniveau entspricht. Frustration kam natürlich auch auf: wieder der ganze Aufwand, der Anreisestress für Carola und auch einiges an Kosten für ein unbefriedigendes Ergebnis.

Am nächsten Tag sah die Welt aber schon wieder besser aus. Denn auch wenn ich meist auf den noch auf die perfekten 100% fehlenden Teil fokussiere, so nehme ich aus Fano doch mit, dass das 24-Stundenlauf-Glas immerhin schon zu mehr als 2/3 voll ist - und nicht zu 1/3 noch leer. Immerhin habe ich die erste Krise (Durchfall) recht gut weggesteckt, eine Lösung dafür gefunden und konnte danach sogar wieder an Tempo zulegen. Ich bin laufend solange und soweit gekommen wie noch nie. Irdning war also wohl nicht Unvermögen, sondern wirklich ein rabenschwarzer Tag. Ein bisschen fehlt noch, dass ich einen 24-Stundenlauf einmal komplett durchziehen kann, doch irgendwann wird es passieren. Das war jetzt sicherlich wieder ein Schritt dorthin. Aber jetzt ist mal einige Zeit Ruhe mit solchen Ultra-Ultra-Läufen, weil davon, Wochenenden fast nur mit Training zu verbringen, habe ich momentan genug. Der Kopf braucht auch wieder mal was anderes.

Aber nächsten Herbst wartet ja ein Startplatz beim 24-Stundenlauf in Brugg auf mich - denn aufgrund meiner Verletzung konnte ich ja nicht starten, eine Rücküberweisung des Nenngelds ist nicht möglich, aber der Startplatz wird aufs nächste Jahr verschoben. Und das klingt doch verlockend: dann sollte auch der Körper sowie der Kopf wieder bereit und gierig auf das Erlebnis 24-Stundenlauf sein - auch wenn ich in Fano nach etwa 8 Stunden zu Carola sagte, dass ich da schon ein extrem dämliches Hobby habe, aber über Nacht wird man ja wieder klüger. Oder noch verrückter??? :D

In diesem Sinne: der Blog wird mit Ultraläufen und auch 24-Stundenläufen weiterleben ... denn wie sagte schon Pierre de Coubertin: "Entscheidend im Leben ist nicht so sehr zu siegen, sondern anständig zu kämpfen" - und was eignet sich da besser als 24-Stunden im Kreis zu laufen.

1 Kommentar:

  1. Danke für die Einblicke.
    Nachmachen werde ich es dir aber nie. Ich finde das von dir geleistete ja schon unvorstellbar.
    Erhol dich gut.

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